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Es werden Posts vom Januar, 2026 angezeigt.

Rezension: "Frauen des Jahres 2023" herausgegeben von herCAREER

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Ich habe dieses Buch 2025 auf einer LinkedIn‑Veranstaltung erworben – dort wurde bereits die nachfolgende Ausgabe vorgestellt, die seither geduldig auf meinem SUB liegt. Umso schöner, jetzt endlich in diese Sammlung starker Lebens- und Karrierewege einzutauchen. Herausgegeben von herCAREER, versammelt "Frauen des Jahres 2023" zahlreiche Porträts erfolgreicher Frauen aus ganz unterschiedlichen Branchen, Positionen und Lebensrealitäten. Führungskräfte, Unternehmerinnen, Gründerinnen, Expertinnen – Business Queens mit ganz eigenen Wegen, Stimmen und Schwerpunkten. Was mir besonders gefallen hat: Die Porträts bleiben nicht an der Oberfläche. Es geht nicht nur um Titel, Karrierestationen und Erfolge, sondern auch um Entscheidungen, Zweifel, Wendepunkte und Lernprozesse. Jede Frau bringt ihre eigene Perspektive mit – und genau das macht die Vielfalt dieses Buches so wertvoll. Ein echtes Highlight sind die Karrieretipps, die sich durch die Porträts ziehen. Keine leeren Motivationsfl...

Rezension: "The Mortal Instruments – City of Bones" - Ein filmisches Chaos mit Herz (und sehr vielen bekannten Gesichtern)

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Erinnert ihr euch an den Film, in dem "Vecna" aus "Stranger Things" etwas mit "Emily" aus "Emily in Paris" hatte, während "Klaus" aus "The Umbrella Academy" sie sehnsüchtig anschmachtete – und das Ganze flankiert von Schauspielern, bei denen sich die Elterngeneration wohlig an Zeiten von "The Tudors" und "Game of Thrones" erinnert fühlte? Genau. Willkommen bei "The Mortal Instruments: City of Bones". Die erste Kinoverfilmung der erfolgreichen Young-Adult-Reihe von "The Mortal Instruments" hatte eigentlich alles, was ein Fantasy-Erfolg braucht: eine riesige Fangemeinde, eine komplexe Welt voller Dämonen, Schattenjäger und Runen – und ein Cast, der schon damals auffällig viele spätere Serien- und Filmstars vereinte. Lily Collins als "Clary", Jamie Campbell Bower als "Jace" (ja, genau – der Jamie) und Robert Sheehan als "Simon", der sowieso immer ein bisschen m...

Rezension: "The Buckingham Murders" - Dunkel, leise und emotional verstörend

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Manchmal sind es genau diese Filme, die man sich selbst vermutlich nie aktiv ausgesucht hätte – und die einen dann umso nachhaltiger beschäftigen. "The Buckingham Murders" wurde mir von Netflix vorgeschlagen, ganz nüchtern, algorithmisch korrekt, basierend auf dem, was ich zuvor gesehen habe. Schon bevor der Film richtig beginnt, stolpere ich über eine Entscheidung, die mich sofort neugierig macht: Spracheinstellung „Hindi (Original)“. Und ich dachte nur: Wow. Okay. Das wird intensiv. Spoiler: Das war es. Und wie. Im Mittelpunkt steht Jasmeet „Jass“ Bhamra, gespielt von Kareena Kapoor Khan, eine Ermittlerin, die nach einem persönlichen Trauma versucht, in der englischen Kleinstadt im Landkreis Buckinghamshire wieder Halt zu finden. Ein Mordfall an einem indischen Teenager zieht sie tief hinein in eine Community, die geprägt ist von kulturellen Spannungen, Schweigen, Schuld und unterdrückten Emotionen. Was mich sofort gepackt hat: Dieser Film will nicht gefallen. Er will verst...

Rezension: "The Old Guard 2" – Wenn Action lauter ist als Emotion

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Ich habe mich wirklich sehr auf "The Old Guard 2" gefreut. So sehr, dass ich den Film direkt am nächsten Tag nach dem Rewatch des ersten Teils angeschaut habe – voller Hoffnung, wieder in diese Welt der Unsterblichen einzutauchen, die mich im ersten Film mit ihrer Melancholie, Tiefe und leisen Menschlichkeit so überzeugt hat. Und ja … ich bin ernüchtert zurückgeblieben. Fangen wir mit dem Positiven an: Die Darsteller sind durchweg gut. Allen voran Charlize Theron, die erneut eine Andy spielt, die müde, hart und innerlich zerrissen ist. Auch das Ensemble funktioniert weiterhin, man glaubt diesen Figuren ihre gemeinsame Geschichte, ihre Bindung und ihre Erschöpfung durch Jahrhunderte. Umso überraschender (und leider enttäuschender) war für mich ausgerechnet Uma Thurman als Antagonistin. Ihre Figur bleibt erschreckend blass. Trotz großer Name, trotz starker Präsenz – ihr Charakter bekommt weder Tiefe noch wirkliche Bedrohlichkeit. Die überdeutliche Kill-Bill-Hommage mit dem Schw...

Rezension: "The Old Guard" – Unsterblichkeit mit Verantwortung und guten Kampfszenen

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Manchmal stolpert man über einen Film, von dem man denkt, man wüsste schon ziemlich genau, was einen erwartet – und wird dann angenehm überrascht. "The Old Guard" war für mich genau so ein Fall. Eine Comicverfilmung, Action, Unsterblichkeit, Charlize Theron in der Hauptrolle – ja, das klang erstmal nach solider Unterhaltung. Bekommen habe ich aber deutlich mehr: einen Film, der bekannte Motive neu denkt und ihnen erstaunlich viel Tiefe verleiht. Im Mittelpunkt steht Andy, gespielt von Charlize Theron, Anführerin einer kleinen Gruppe von Söldnern, die eines gemeinsam haben: Sie können nicht sterben. Seit Jahrhunderten kämpfen sie im Verborgenen, greifen in Konflikte ein, retten Leben – und tragen dabei die Last der Zeit mit sich. Was mir an "The Old Guard" besonders gefallen hat: Unsterblichkeit wird hier nicht romantisiert. Sie ist kein Geschenk, sondern eine Bürde. Verlust, Einsamkeit und die Frage nach dem Sinn ziehen sich wie ein leiser, melancholischer Faden dur...

Post aus dem Herzen: Warum Familientraditionen wie kleine Rettungsringe wirken können

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Es war nur ein Stapel Papier. Gedruckt. Gefaltet. Keine große Show. Und trotzdem hat es uns beide komplett überrascht. Und zum Nachdenken gebracht. Der Familiennewsletter eines Freundes. Ein liebevoll zusammengestellter Rückblick aufs Jahr: Was war los bei jedem Familienmitglied? Welche Reisen gab es, welche Erlebnisse, welche Glücksmomente? Wer hat uns begleitet, wer war für uns da – und wem möchten wir einfach mal „Danke“ sagen? Und was steht im neuen Jahr an, worauf freuen wir uns? Fast wie eine kleine Zeitung. Ganz sicher aber ein großes Stück Herz. Wir haben ein anstrengendes Jahr hinter uns. Jeder für sich, aber auch gemeinsam. Ein Jahr mit Hürden, mit Müdigkeit, mit Momenten, in denen man sich fragt, ob man einfach mal kurz verschwinden darf. (Nicht für immer. Nur bis man wieder atmen kann.) Und dann kommt dieser kleine Newsletter ins Haus. Keine Social-Media-Rückschau. Kein Hochglanz-Highlight. Sondern echte Erinnerung. Echte Verbindung. Echte Wärme. Und wir merken plötzlich: W...

Rezension: "Antikörper" – Wenn das Böse leise spricht und man trotzdem zuhört

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Es gibt Filme, die man einmal sieht und dann abhakt. Und es gibt Filme, zu denen man immer wieder zurückkehrt, obwohl – oder gerade weil – sie weh tun. "Antikörper" gehört für mich ganz eindeutig zur zweiten Kategorie. Ich habe diesen Film inzwischen dreimal gesehen – und bin noch immer fasziniert von seiner Geschichte, seinen Bildern und dieser beklemmenden Atmosphäre, die sich langsam, aber unausweichlich unter die Haut schiebt. Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch auf verstörende Weise miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite Michael Martens, der Dorfpolizist, gespielt von Wotan Wilke Möhring. Ein Mann, der versucht, Ordnung, Moral und Kontrolle aufrechtzuerhalten – beruflich wie privat. Auf der anderen Seite der Serienmörder Gabriel Engel, grandios verkörpert von André Hennicke. Kalt, manipulativ, intelligent – und erschreckend ruhig. Was hier entsteht, ist kein klassisches Katz-und-Maus-Spiel, sondern ein ...

Stiefmutter war gestern – heute heißt das "Bonusmum"

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Früher war die Stiefmutter die mit dem Apfel, dem Zauberspiegel oder dem Turm, in dem man Rapunzel versteckt. Böse, neidisch, herzlos – kurz: die Antagonistin schlechthin in jedem Märchen.  Aber: Das war gestern. Willkommen im echten Leben. Mein Partner hat Kinder aus früheren Beziehungen und auch wenn wir nicht verheiratet sind, bin ich doch Teil des Lebens meines Partners und seiner Kinder. Ich bin nicht die böse Stiefmutter, eher eine Bonusmum -  und das ist mehr, als ein neues Wort. Es ist ein ganz neues Verständnis davon, wie Familie auch funktionieren kann. Meine Bonuskinder bekommen keinen Ersatz. Sie bekommen einen Menschen mehr, der sie liebt, unterstützt, begleitet. Sie bekommen eine zusätzliche Familie, bei der sie sich geborgen fühlen dürfen. Sie bekommen einen weiteren sicheren Hafen, der nicht in Konkurrenz steht – sondern in Ergänzung. Denn: Ich will nicht Mutter sein. Ich bin nicht Mutter. Aber ich darf ein Teil ihres Lebens sein – und das ist ein Geschenk, das...

"... und das ist gut so" - Theater, das befreit und herzlich lachen lässt

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"… und das ist gut so" habe ich nun bereits zum zweiten Mal gesehen. Und selten hat sich für mich bestätigt, wie wahr der Satz ist: Manche Stücke wirken beim Wiedersehen noch stärker. Weil man genauer hinschaut. Weil man Zwischentöne hört. Und weil man merkt, dass hinter all dem Gelächter sehr viel mehr steckt, als man beim ersten Mal erfassen konnte. Ok - das hab ich schon beim ersten Mal, gelohnt hat es sich dennoch und ich würde es wieder tun. Das Stück von René Heinersdorff ist unglaublich lustig – aber nie platt. Die Pointen kommen schnell, präzise und mit einem Timing, das das Publikum zuverlässig mitnimmt. Gleichzeitig ist der Abend durchzogen von feiner, kluger Sozialkritik, die nicht erklärt, sondern zeigt. Und genau darin liegt seine große Stärke. Für viele Menschen, die sich bislang wenig mit sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und den dazugehörigen Begriffen beschäftigt haben, bietet das Stück einen wunderbar niedrigschwelligen Einstieg. Begriffe, Ideen u...

Helmut Newton. Polaroids – Ein Spaziergang durch Newtons kreatives Skizzenbuch

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Gestern hat es mich ins Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung in München verschlagen und dieser Besuch fühlt sich an, wie das Blättern in einem privaten Fotoalbum – bloß spannender, überraschender und viel ästhetischer. Bis 22. Februar 2026 ist dort die Ausstellung "Helmut Newton. Polaroids" zu sehen, und obwohl es nur zwei Räume sind, steckt in ihnen eine beeindruckende Menge fotografischer Kreativität und Geschichte.  Man kennt Helmut Newton vor allem für seine ikonischen Mode- und Aktaufnahmen – groß, inszeniert, perfekt komponiert.In dieser Ausstellung zeigt sich eine Seite, die oft im Verborgenen bleibt: Newtons spontane und experimentelle Arbeitsweise. Die Sofortbilder – mehr als 100 Polaroids – erzählen von einem Fotografen, der nicht nur das „fertige Bild“ suchte, sondern den Weg dorthin.  An einer Wand gibt es zudem eine sehr schöne technische Gegenüberstellung im Sinne von „Vom Polaroid zum Bild“ – und plötzlich wird klar, was Newton hier trieb. Die Pola...

Rezension: "Play! – Das Handbuch für YouTuber" von Christine Henning, Hendrik Unger & Anne Unger

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YouTube boomt – und mit ihm der Traum vom eigenen Kanal, von Reichweite, Einfluss oder sogar dem großen Durchbruch. Mit "Play! – Das Handbuch für YouTuber" liefern Christine Henning, Hendrik Unger und Anne Unger ein praxisorientiertes Buch, das genau dort ansetzt: beim Einstieg in die Welt des Content-Creation-Universums. Das Buch versteht sich als Rundum-Einstiegshilfe für alle, die ihren eigenen YouTube-Kanal aufbauen oder professionalisieren möchten. Und das gelingt ihm größtenteils auch gut. Von der ersten Idee über die Planung und Produktion von Videos, Kanaldesign, Community-Aufbau bis hin zu Fragen rund ums Geldverdienen und rechtliche Stolperfallen – "Play!" deckt alle wichtigen Basics ab. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch vergisst auch nicht die oft übersehenen Themen wie Impressumspflicht, Urheberrecht oder den Umgang mit der eigenen Community. Gerade Letzteres bekommt erfreulich viel Raum und zeigt, dass es beim YouTube-Erfolg nicht nur um Algorith...

Rezension: "Die Tote in der Bibliothek – Ein Fall für Miss Marple" von Agatha Christie

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Manche Krimis altern einfach nicht. "Die Tote in der Bibliothek" ist so ein Fall. Auch wenn der Titel für mich zunächst etwas irreführend war, hat mich dieser zweite Band der Miss‑Marple‑Reihe schnell in seinen Bann gezogen – nicht zuletzt, weil Jane Marple hier endlich wirklich als Protagonistin auftreten darf. Der Tag beginnt harmlos – und endet mit einer Leiche. In der Bibliothek von Colonel und Mrs. Bantry wird am Morgen der leblose Körper einer jungen Frau gefunden. Niemand kennt sie, niemand weiß, wie sie dorthin kam. Schnell steht fest: Das Opfer wurde ermordet. Während die Polizei ermittelt, wird Miss Jane Marple hinzugezogen – eine unscheinbare ältere Dame mit messerscharfem Verstand und einem untrüglichen Gespür für menschliche Abgründe. Was folgt, ist ein klassischer Christie-Fall: falsche Fährten, gesellschaftliche Fassaden, kleine Lügen und große Geheimnisse. Und mittendrin Miss Marple, die scheinbar beiläufig zuhört, beobachtet und kombiniert – und dabei mehr er...

Rezension: "Zeit statt Zeug – Der achtsame Adventskalender 2023" von Birgit Fazis

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Manchmal sind es nicht die Geschenke, sondern die Gedanken, die zählen. Und genau darum geht es in Zeit statt Zeug von Birgit Fazis – einem achtsamen Adventskalender, der kleine, feine Impulse schenkt, um die dunkle Jahreszeit etwas heller zu machen. Auch wenn ich das Buch aus dem Jahr 2023 erst im Dezember 2025 gelesen habe – und nicht als klassischen Adventskalender –, hat es mich auf seine ganz eigene Weise begleitet. Und vielleicht war das genau der richtige Zeitpunkt dafür. Das Buch ist wie ein stiller Begleiter durch den Advent. Statt Türchen mit Schokolade oder Konsumvorschlägen zu öffnen, öffnet man hier Gedankenräume. Birgit Fazis lädt mit 24 kurzen Texten und liebevollen Anregungen dazu ein, innezuhalten, durchzuatmen, kleine Rituale wiederzuentdecken – oder ganz neu zu schaffen. Es geht um Stille, Licht, Verbundenheit, Dankbarkeit und bewusstes Erleben. Und um die Erinnerung daran, dass der Advent ursprünglich einmal ein Rückzugsort war – nicht der Startschuss für Geschenkew...

Mein kleines Projekt in 2026

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  Ich habe mir eine kleine Herausforderung gestellt für dieses Jahr. Jede Woche des Jahres werde ich mindestens eine - manchmal sogar zwei Postkarten an Menschen aus meinem Adressbuch schicken.  Vollkommen ohne Plan, an wen wann welche Karte geht.  Einfach spontan. Manche werden mehr Karten bekommen, manche vielleicht keine. Ein Zufallsgenerator wird mir eine Nummer geben und an die Person geht die Karte. Warum mache ich das? Weil ich will, dass Menschen auch mal was in ihrem Briefkasten haben, über das sie sich freuen können. Aktuell ist es ja bei den meisten mehr ein Mix aus Rechnungen und Werbesendungen.  Dagegen mach ich 2026 was.  Juchhu! Foto von Nick Fewings auf Unsplash

Wenn die Listen verschwinden – 2025, ein Jahr im gefühlten Chaos

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       Ich war mal gut organisiert. Nicht perfekt, nicht pedantisch – aber strukturiert. Jahresübersichten, Checklisten, kleine Kontrollpunkte. Dinge, an denen ich mich festhalten konnte, wenn das Jahr schneller wurde als gedacht. Dinge, die mir halfen, Entscheidungen nicht nur zu fühlen, sondern auch zu prüfen. Und dann kam 2025. Und mit diesem Jahr: nichts davon. Die Listen, die ich anlegen wollte, blieben Ideen und Wünsche. 2025: Das Jahr ohne Netz und doppelten Boden Ich weiß nicht einmal genau, wann es passiert ist. Es gab keinen bewussten Entschluss à la „Dieses Jahr mache ich alles anders“. Die Listen sind einfach… nicht entstanden. Keine Jahresplanung. Keine monatlichen Übersichten. Kein klarer Rahmen. Anfangs fühlte sich das sogar gut an. Frei. Ungebunden. Spontan. Aber Freiheit ohne Orientierung ist irgendwann nur noch eines: anstrengend. Je weiter das Jahr voranschritt, desto häufiger hatte ich dieses diffuse Gefühl, beschäftigt zu sein, ohne wirklich gezi...