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Januar ist ein Hobby-Monat

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Copyright Bild: @prophsee Journals on Unsplash Ich bin immer sehr daran interessiert, mich über witzige Feiertage zu informieren. Es gibt, besonders in den USA, sogar Monatsmottos. Ich habe mir gedacht, dass ich Euch in diesem Jahr mal ein paar dieser Monatsthemen vorstellen kann. Den Anfang macht das Thema "Hobby" - eins meiner liebsten Hobbies ist … das Schreiben. Wer hätte das gedacht? Es hat recht früh angefangen, mit Briefen und Tagebüchern. Bald habe ich durch das Lesen auch festgestellt, wie wichtig Tagebücher sind - erst als Zeugnis der Historie und später dann als Entwicklungshilfe für Emotionale Intelligenz. Heute nutze ich Journaling zur Reflektion und das Schreiben an fiktiven Themen als Ventil für meine Fantasie. Ich kann Euch nicht sagen, ob mir das nun hilft ein besserer Mensch zu werden, aber es beruhigt mich und hilft mir, in meinem Ausdruck stärker zu werden und mir meiner Gefühle bewusst zu werden.  Über das Führen von Tagebüchern und/oder Journalen gibt es...

Wie viel brauchen wir wirklich?

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  Photo by Kari Shea on Unsplash "It is through creating, not possessing, that life is revealed." - Vida D. Scudder Besitz macht mich nicht glücklich. All das, von dem ich früher dachte, dass ich es brauche, um mein Glück zu finden, zieht mich eher runter und bindet mich fest. Wenn ich schreibe oder bastle oder singe, brauche ich nicht viel um mich herum.  Natürlich sage ich nicht, dass man überhaupt nichts in seinem Leben braucht - dazu bin ich viel zu bequem. Aber immer wieder bin ich am Aussortieren und jedes Mal denke ich: "Das habe ich doch erst gemacht" und obwohl ich, vor allem in diesem Jahr, sehr wenig Neues an Besitztümern in mein Leben gebracht habe, finde ich immer wieder Unmengen von Dingen, die ich nicht mehr brauche, früher aber gehortet habe, weil es mir eine Sicherheit gegeben hat. Es waren Krücken, die mir eine falsche Sicherheit vorgegaukelt haben. Je mehr ich bei mir ankomme - und dieser Weg ist noch lange nicht vorbei - desto weniger Besitztüme...

Motivation und Inspiration

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Photo by Allie Smith on Unsplash Jeder Tag im Jahr hat verschiedene Bedeutungen und Ereignisse - nicht nur für einen persönlich, sondern sogar im Netz anerkannt. Am 2. Januar "feiern" wir nun also den offiziellen Tag der Motivation und Inspiration. Was sonst sollte man auch zu Beginn des Jahres machen. Während viele den gestrigen ersten Januar zum Ausnüchtern nutzen, habe ich ihn benutzt, um meinen Schnupfen zu kurieren. Mit mittelmäßigem Erfolg, aber meine Motivation am morgigen Tag wieder fit in die Arbeit zu gehen war hoch. Die innere, die sogenannte intrinsische Motivation ist immer äußeren Impulsen vorzuziehen. Ich habe das viele Jahre falsch gemacht und mich zumeist auf Einflüsse von Außen bezogen und konzentriert. Der Fairness halber sollte ich hinzufügen, dass ich viele Jahre genau das gebraucht habe, um überhaupt zu überleben und auch, wenn es für alle, die mich kennen manchmal anders schien, innerlich war ich am Zerbrechen, habe mich selbst nicht gemocht und ha...

I Love Yarn Day - Zeit an Weihnachten zu denken

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Copyright: CC0 Creative Commons / Pexels auf Pixabay Ich liebe diese Internationalen Feiertage, die sich kreative Menschen mal ausgedacht haben, denn sie inspirieren mich immer wieder. Schon im Vorfeld, wenn ich sie raussuche, dann wenn ich darüber schreiben und natürlich am Tag selbst, den ich in der Regel auch mit der passenden Aktivität begehe. Heute ist also "I love Yarn Day" und Weihnachten nähert sich auch immer schneller an. Zeit an Geschenke zu denken und längst verloren geglaubte Projekte zum Abschluss zu bringen. Ja, ich hab da mal vor vielen Jahren angefangen einen Schal zu häkeln. Ich weiß noch, wie ich im Foodhotel in Neuwied saß und nach einem Spaziergang am kalten Rhein meine Finger beim Häkeln wieder aufwärmte. Das ist jetzt bestimmt 5 Jahre her. So lange liegt der halbfertige Schal nun rum und heute - ja, heute - da nehme ich den Faden wieder auf und werde häkeln, was das Garn hergibt. Weihnachten steckt mir im Nacken und wenn ich den Schal nicht versche...

Work in Progress

Who am I? Lost in my masks. Things I need to breathe in this world. If you scratch on the surface, be careful, You may open Pandora’s box Once opened it will consume you It will consume me. Once opened there is no way back. Pleasure to mask my pain Smiles to mask my loneliness Wisdom to mask the hurtful experiences Masks to mask the real me and keep me from hurt – yet I am not whole

Weihnacht auf Schloss Tüßling

Ich seh den Schnee, wie er am Dachfirst sich fing, Auf dem Marktplatz vor Schloss Tüß(e)ling. Jedes Jahr komm ich her, um den Baumschmuck zu sehen, Um von Bude zu Bude über den Schneeweg zu gehen. Der Markt ist erfüllt von den herrlichsten Düften. Zimt, Mandarine und Weihnacht hängt in den Lüften. An fast jeder Bude riecht es nach würzigem Punsch, Den Magen damit zu wärmen, das wär jetzt mein Wunsch. Die Füße sind kalt und die Finger sind klamm, Doch der Punschstand ist nahe, so ist mir nicht bang., Das Geldstück ist eisig in meiner Hand, Umso wärmer des Glühweinbechers Wand. Wohlig würzig rinnt er mir die Kehle entlang; So warm ist man gewappnet für den weiteren Gang. Den Geschmack des Punsches noch in meinem Mund, Mach ich mich auf den Weg in die letzte Rund. Das Lachen der Kinder ist noch in meinem Ohr, So glasklar und fröhlich, wie in den Jahren zuvor. Auf dem Weg zum Parkplatz süßes Glockengeläut Frohe Weihnacht und Frieden, das wünsch ic...

Verzweiflung

Gedanken rasen in meinem Kopf Hin und her und laut wie nie Verwirrung bis zum Schmerz Tag der Freude, Tag des Leids Mein Gesicht - es lacht Doch innen grinst die entstellte Fratze

Gute Nacht FloW aus U

Nun muss ich wohl ins Bette gehen Denn morgen wird's nicht minder lang Ein Theaterstück das will ich sehen und das geht den gewohnten Gang Heimwärts gewandt erst weit nach acht In diesem Sinne Gute Nacht Schon gestern geschrieben

Lass Dich überraschen

Ich war zur Premiere da Und es war einfach wunderbar Ich hab den Abend sehr genossen, Vor Lachen manche Trän' vergossen. Musik und Tanz und Zauberei, Das alles fürs Überraschungsei. Geschichten zum Schmunzeln, Gedichte zum Lachen, Stepptanz, Theater und andere Sachen. Ein Mensch auf der Bühne, Der Spaß und Freude will, Positives verbreiten, das ist ja das Kühne - Und das in Worten mal laut und mal still. Animiert hat er mich nun zum Dichten Auch wenn ich bisher schrieb Geschichten. Gedichtet hab ich dies im Nu Schon gut - okay - ich geb schon Ruh' Drum dankt und grüßt Dich nun ganz fein, Wie sollte es auch anders sein... Die kleine Franzi Löffelbein Anlässlich der gestrigen Premiere von "Lass Dich überraschen" für den Künstler geschrieben. Die Kritik gibt es hier .

Dirty Deeds Bar - Spelunke im Hinterhof oder Schwabinger Szenetipp?

"Dirty Deeds Bar" zu finden, ist eine Kunst. Sie ist in keinem Gastroführer aufgeführt und steht auch nicht im Telefonbuch. Wer sie jedoch einmal besucht hat, kommt wahrscheinlich wieder. "Dirty Deeds Bar" ist die Theaterbar des "Theater...und so fort" in der Kurfürstenstraße - ein kleines, freies Theater, welches wirklich in einem Hinterhof liegt-. Die Bar ist in einem warmen Rot gestrichen und bereitet mit dem Licht der Kerzen eine angenehme, gemütliche Atmosphäre, die nur durch den eigenwilligen Barservice gestört wird. Dazu muss man wissen, dass hinter der Theke zumeist keine ausgebildeten Barkeeper und Kellner stehen, sondern Schauspieler, die selbst an anderen Abenden im Theater auf der Bühne zu sehen sind. Die Preise sind an dieses vermeintliche Manko angepasst und dementsprechend human. Die Qualität der Getränke ist sehr gut. Der ausgeschenkte Wein, es gibt hier insgesamt über 6 Sorten, wird von vielen Gästen auch daheim getrunken und ist jeweils h...

Assoziationen zu einer Kritik

In der Werkstatt sollten wir eine Restaurantkritik schreiben, nachdem ich tags zuvor in der Bar eingesprungen bin, fiel mir spontan die Theaterbar ein... Dirty Deeds Bar - überfüllt - Chaos - Floo - gute Laune Dirty Deeds Bar - Besitzer - kreativ - unkoordiniert - ausgefuchst Dirty Deeds Bar - Theater - Theatervolk - rot - Kerzenlicht Dirty Deeds Bar - Preis/Leistung - preiswert - herzlich Chaos - sehen: Menschenschlange, Barkeeper, der überfordert ist Chaos - riechen: schweres Parfum, Bienenwachs, Alkohol Chaos - schmecken: toller selbstkreiierter Cocktail Chaos - tasten: dicht aneinander gedrängte Menschen Chaos - hören: Ärger, Unverständnis, Gemurmel, Witze, Entschuldigungen Bei all diesen auf den ersten Blick negativen Eindrücken soll gesagt sein, dass alle die Kritik, die ich Euch auch noch vorstellen werde, so gut fanden, dass sie unbedingt in die Bar wollten, obwohl es so chaotisch zugeht.

Sensu Mind

Eine der Techniken aus der Schreibwerkstatt... Weihnachtsmarkt-Hören: Kinderlachen, Weihnachtslieder, Glockengeläut, Tellerklappern Weihnachtsmarkt- Sehen: Schlosskulisse, Schnee auf den Wegen, Krippe, Glühweindampf, Christbaumschmuck, Kerzenschein, Buden Weihnachtsmarkt - Riechen: Bratwurst, kalte Luft, Schnee, Punsch, Honigkuchen, Tannen, Zimt, Mandarinen Weihnachtsmarkt - Schmecken: Honigkuchen, Lebkuchen, Crepes, Stollen, Liebesäpfel, Bratwurst, Punsch Weihnachtsmarkt - Tasten: Heißer Becher, Duftende Seifen, Holzschmuck, kalter Schnee

Ein Herbstspaziergang

Der Tag war sonnig und angenehm warm, aber in der Luft lag schon der Nebel, als ich in die U-Bahn-Station ging, um nach Hause zu fahren. Menschen in dicken Jacken, viel zu dick für die heutigen Temperaturen, standen dicht an dicht mit mir im Wagon. Die aufgezwungene Nähe war mir unangenehm, so dass ich trotz der schmerzenden Füße, die ein Tag des "Schuheeinlaufens" mit sich brachte, eine Haltestelle früher ausstieg, um den Weg durch den Park zu nehmen. Als ich die U-Bahn-Station verließ, hatte sich der sonnige Himmel bereits dunkelblau eingefärbt. Die "blaue Stunde" hatte begonnen und ich begann meinen Weg durch den Park. Meine Schuhe versanken im trockenen Laub und ich konnte der Versuchung, des Raschelns, nicht widerstehen. Da war ich nun - eine erwachsene Frau, die wie ein Kind, raschelnd den Weg durch den Park entlang ging, während sich der Abend auf die Baumwipfel setzte, um der Nacht ein Willkommen zu bereiten.

Clustern

Mal ein paar Cluster Seifenblasen - Schweben -Schwerelos - Roncalli - Akrobat - Körper - Augenschmaus Seifenblasen - blaue Röhre - Spirale - Seifenlauge - Spülmittel - Abwasch - Stress Herbst - Blätter - Farben - Braun - Verfall Herbst - Park - Baum - Herbstlaub - Blätter am Boden - Blätterrascheln - Kinder - St. Martin Herbst - Indian Summer - USA - Reise - Entscheidung - Streit - Versöhnung - Harmonie Herbst - Wind - Kühle Temperatur - Nebel - Dunst

Positiv, Borniertheit, Menschen

Die Borniertheit mancher Menschen erschrickt mich immer wieder. Diese Menschen verlieren den Blick auf das Positive im Leben und werden verbittert. Durch das Positive versuche ich, meine Lachfalten zu bewahren.

Schreibwerkstatt

Vor kurzem habe ich an einer Schreibwerkstatt teilgenommen. Was ich da so zu Papier gebracht habe, sei hier mit Euch geteilt.... Gedanken, leer in der Welt Wut Menschen Borniertheit - ich bin mir noch nicht sicher wo das hingeht - warum müssen Menschen sich eigentlich immer über alles aufregen? Es gibt zwei Wege - mindestens - immer. Positiv und negativ. Licht und Dunkel. Blau und Weiß - Mütter, die nicht teilnehmen können, weil sie sich um ihre Kinder kümmern müssen sind schon gestraft -> nein, das ist das falsche Wort. Mir fällt aber kein anderes ein. Leere. Und da brauchen sie nicht noch Menschen, die sie noch einengen. Was bringt das denn? Positive Blickweise - ein Lächeln im Gesicht - weniger Falten - spart den Schönheitschirurgen. Fantastisch, das funktioniert und gibt Sinn, auch wenn die Gedanken manchmal abwandern in ferne Länder, zu fernen Ereignissen. Das Positive ist das Wichtige. Ist ein bisschen wie in der Schule, nur freier - schon wieder Kinder - echt jetzt? Was ist...