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The Real Housewives of New York City – Season 2: Mehr Drama, mehr Champagner… und irgendwie auch mehr Erkenntnisse

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Ich sag’s, wie es ist: Ich bin drin. Komplett. Nach Season 1 dachte ich noch: „Ach, das ist ja ganz unterhaltsam.“ Nach Season 2 denke ich: „Gib mir MEHR Drama.“  Und ganz ehrlich? Es funktioniert. Denn manchmal gilt einfach: Mehr Drama im TV = weniger Drama im echten Leben. Und genau dafür ist The Real Housewives of New York City einfach perfekt. Wenn Staffel 1 noch wie ein vorsichtiges Antesten war, dann ist Staffel 2 das erste richtige Eintauchen in die Welt von New Yorks High Society. Die Konflikte sind direkter, die Meinungen lauter. Zwischen all dem Drama blitzen immer wieder Momente auf, die hängen bleiben: Wenn du etwas erreichen willst – arbeite dafür. Sei ehrlich. (Auch wenn’s unbequem ist.) Bleib du selbst – auch wenn du damit aneckst. Klar, nicht alles ist vorbildlich (weit davon entfernt), aber genau diese Mischung macht es so unterhaltsam. Bethenny und Alex sind immer noch meine absoluten Highlights. Bethenny Frankel Diese Frau ist einfach eine One-Woman-Show. Schnell...

The Real Housewives of New York City – Season 1: Zwischen Champagner, Chaos und etwas Inspiration

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Manchmal braucht man keine tiefgründige Serie. Manchmal braucht man einfach… New York, schöne Wohnungen, noch schönere Outfits und ein bisschen Drama zum Abschalten. Genau so bin ich bei „The Real Housewives of New York City – Season 1“ gelandet – und was soll ich sagen? Es war wie eine kleine Zeitreise zurück ins Jahr 2008. Und nein, ich habe es damals nicht geschaut. Vielleicht war genau das mein Glück. Denn heute fühlt es sich an wie ein Blick in eine andere Welt – ein bisschen überzogen, ein bisschen absurd, aber irgendwie auch… ein kleines Bisschen inspirierend. Willkommen im New York der High Society (mit ganz viel Augenzwinkern) Season 1 begleitet eine Gruppe wohlhabender Frauen durch ihren Alltag in New York – mit allem, was dazugehört: Lunch-Dates, Charity-Events, Society-Partys und natürlich jede Menge zwischenmenschliches Drama. Aber was mich direkt gepackt hat, war gar nicht das Drama. Es war dieses visuelle Gefühl von „alles ist möglich“. Die Wohnungen. Die Einrichtung. Di...

Freizeitvergnügen zum Glücklichsein und dabei sogar Sparen

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Kennst du dieses Gefühl, dass man „mal wieder was Schönes machen müsste“… und im nächsten Gedanken direkt ans Geld denkt? Ein Ausflug, ein Restaurant, ein Wochenendtrip – alles irgendwie verbunden mit: kostet halt - und dann sitzt man da, scrollt, wartet und macht… nichts. Dabei liegt die Wahrheit eigentlich ganz woanders: Die schönsten Momente kosten oft genau gar nichts. Ich bin gerade auf dem Weg zu einem bewussteren Leben und zu einem gesünderen Verhältnis zu Geld und den Dingen, die man damit machen und erleben kann. Da hab ich mir gedacht, vielleicht teil ich das hier einfach mal - dann muss ich nicht so lang suchen. Ich fang mal an mit einem weirden Wintererlebnis: Ich bin neulich einfach spazieren gegangen - So ganz ohne Ziel und ohne Podcast oder Musik. Einfach bewusst mit offenem Blick durch den Park - und plötzlich war da Ruhe. Frische Luft.  Gedanken, die langsamer wurden. Und ich dachte mir: Warum machen wir das nicht öfter? Warum glauben wir, dass „Freizeit“ immer etw...

Nachhaltig Leben von den Großeltern gelernt

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Neulich stand ich in meiner Küche, mit Mehl an den Händen und dem leisen Gefühl, dass ich gerade etwas „Altes“ tue. Ich habe Brot gebacken - irisches Sodabrot nach meinem Lieblingsrezept.  Nicht, weil es gerade Trend ist. Nicht, weil ich plötzlich zur perfekten Selbstversorgerin geworden bin. Sondern, weil es sich… richtig angefühlt hat. Es hat mein Nervensystem beruhigt und genau in diesem Moment musste ich an meine Großeltern denken.  Denn ganz ehrlich? Nachhaltigkeit haben sie gelebt, lange bevor wir ein Wort dafür hatten. Meine Großeltern hatten keinen „Zero-Waste-Guide“. Keine Apps. Keine Challenges. Aber sie hatten etwas viel Wertvolleres: Ein Gefühl für Maß. Für Wert. Für das, was wirklich gebraucht wird. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr merke ich: Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Wir dürfen uns einfach erinnern und im besten Fall die Generationen vor uns und vor unseren Eltern nach ihren Tipps und Tricks fragen. Bau an, was du kannst – auch im Kleine...

Rezension: "Frauen des Jahres 2023" herausgegeben von herCAREER

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Ich habe dieses Buch 2025 auf einer LinkedIn‑Veranstaltung erworben – dort wurde bereits die nachfolgende Ausgabe vorgestellt, die seither geduldig auf meinem SUB liegt. Umso schöner, jetzt endlich in diese Sammlung starker Lebens- und Karrierewege einzutauchen. Herausgegeben von herCAREER, versammelt "Frauen des Jahres 2023" zahlreiche Porträts erfolgreicher Frauen aus ganz unterschiedlichen Branchen, Positionen und Lebensrealitäten. Führungskräfte, Unternehmerinnen, Gründerinnen, Expertinnen – Business Queens mit ganz eigenen Wegen, Stimmen und Schwerpunkten. Was mir besonders gefallen hat: Die Porträts bleiben nicht an der Oberfläche. Es geht nicht nur um Titel, Karrierestationen und Erfolge, sondern auch um Entscheidungen, Zweifel, Wendepunkte und Lernprozesse. Jede Frau bringt ihre eigene Perspektive mit – und genau das macht die Vielfalt dieses Buches so wertvoll. Ein echtes Highlight sind die Karrieretipps, die sich durch die Porträts ziehen. Keine leeren Motivationsfl...

Rezension: "The Mortal Instruments – City of Bones" - Ein filmisches Chaos mit Herz (und sehr vielen bekannten Gesichtern)

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Erinnert ihr euch an den Film, in dem "Vecna" aus "Stranger Things" etwas mit "Emily" aus "Emily in Paris" hatte, während "Klaus" aus "The Umbrella Academy" sie sehnsüchtig anschmachtete – und das Ganze flankiert von Schauspielern, bei denen sich die Elterngeneration wohlig an Zeiten von "The Tudors" und "Game of Thrones" erinnert fühlte? Genau. Willkommen bei "The Mortal Instruments: City of Bones". Die erste Kinoverfilmung der erfolgreichen Young-Adult-Reihe von "The Mortal Instruments" hatte eigentlich alles, was ein Fantasy-Erfolg braucht: eine riesige Fangemeinde, eine komplexe Welt voller Dämonen, Schattenjäger und Runen – und ein Cast, der schon damals auffällig viele spätere Serien- und Filmstars vereinte. Lily Collins als "Clary", Jamie Campbell Bower als "Jace" (ja, genau – der Jamie) und Robert Sheehan als "Simon", der sowieso immer ein bisschen m...

Rezension: "The Buckingham Murders" - Dunkel, leise und emotional verstörend

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Manchmal sind es genau diese Filme, die man sich selbst vermutlich nie aktiv ausgesucht hätte – und die einen dann umso nachhaltiger beschäftigen. "The Buckingham Murders" wurde mir von Netflix vorgeschlagen, ganz nüchtern, algorithmisch korrekt, basierend auf dem, was ich zuvor gesehen habe. Schon bevor der Film richtig beginnt, stolpere ich über eine Entscheidung, die mich sofort neugierig macht: Spracheinstellung „Hindi (Original)“. Und ich dachte nur: Wow. Okay. Das wird intensiv. Spoiler: Das war es. Und wie. Im Mittelpunkt steht Jasmeet „Jass“ Bhamra, gespielt von Kareena Kapoor Khan, eine Ermittlerin, die nach einem persönlichen Trauma versucht, in der englischen Kleinstadt im Landkreis Buckinghamshire wieder Halt zu finden. Ein Mordfall an einem indischen Teenager zieht sie tief hinein in eine Community, die geprägt ist von kulturellen Spannungen, Schweigen, Schuld und unterdrückten Emotionen. Was mich sofort gepackt hat: Dieser Film will nicht gefallen. Er will verst...