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Posts mit dem Label "Bree at the Movies" werden angezeigt.

Rezension: "The Mortal Instruments – City of Bones" - Ein filmisches Chaos mit Herz (und sehr vielen bekannten Gesichtern)

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Erinnert ihr euch an den Film, in dem "Vecna" aus "Stranger Things" etwas mit "Emily" aus "Emily in Paris" hatte, während "Klaus" aus "The Umbrella Academy" sie sehnsüchtig anschmachtete – und das Ganze flankiert von Schauspielern, bei denen sich die Elterngeneration wohlig an Zeiten von "The Tudors" und "Game of Thrones" erinnert fühlte? Genau. Willkommen bei "The Mortal Instruments: City of Bones". Die erste Kinoverfilmung der erfolgreichen Young-Adult-Reihe von "The Mortal Instruments" hatte eigentlich alles, was ein Fantasy-Erfolg braucht: eine riesige Fangemeinde, eine komplexe Welt voller Dämonen, Schattenjäger und Runen – und ein Cast, der schon damals auffällig viele spätere Serien- und Filmstars vereinte. Lily Collins als "Clary", Jamie Campbell Bower als "Jace" (ja, genau – der Jamie) und Robert Sheehan als "Simon", der sowieso immer ein bisschen m...

Rezension: "The Buckingham Murders" - Dunkel, leise und emotional verstörend

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Manchmal sind es genau diese Filme, die man sich selbst vermutlich nie aktiv ausgesucht hätte – und die einen dann umso nachhaltiger beschäftigen. "The Buckingham Murders" wurde mir von Netflix vorgeschlagen, ganz nüchtern, algorithmisch korrekt, basierend auf dem, was ich zuvor gesehen habe. Schon bevor der Film richtig beginnt, stolpere ich über eine Entscheidung, die mich sofort neugierig macht: Spracheinstellung „Hindi (Original)“. Und ich dachte nur: Wow. Okay. Das wird intensiv. Spoiler: Das war es. Und wie. Im Mittelpunkt steht Jasmeet „Jass“ Bhamra, gespielt von Kareena Kapoor Khan, eine Ermittlerin, die nach einem persönlichen Trauma versucht, in der englischen Kleinstadt im Landkreis Buckinghamshire wieder Halt zu finden. Ein Mordfall an einem indischen Teenager zieht sie tief hinein in eine Community, die geprägt ist von kulturellen Spannungen, Schweigen, Schuld und unterdrückten Emotionen. Was mich sofort gepackt hat: Dieser Film will nicht gefallen. Er will verst...

Rezension: "The Old Guard 2" – Wenn Action lauter ist als Emotion

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Ich habe mich wirklich sehr auf "The Old Guard 2" gefreut. So sehr, dass ich den Film direkt am nächsten Tag nach dem Rewatch des ersten Teils angeschaut habe – voller Hoffnung, wieder in diese Welt der Unsterblichen einzutauchen, die mich im ersten Film mit ihrer Melancholie, Tiefe und leisen Menschlichkeit so überzeugt hat. Und ja … ich bin ernüchtert zurückgeblieben. Fangen wir mit dem Positiven an: Die Darsteller sind durchweg gut. Allen voran Charlize Theron, die erneut eine Andy spielt, die müde, hart und innerlich zerrissen ist. Auch das Ensemble funktioniert weiterhin, man glaubt diesen Figuren ihre gemeinsame Geschichte, ihre Bindung und ihre Erschöpfung durch Jahrhunderte. Umso überraschender (und leider enttäuschender) war für mich ausgerechnet Uma Thurman als Antagonistin. Ihre Figur bleibt erschreckend blass. Trotz großer Name, trotz starker Präsenz – ihr Charakter bekommt weder Tiefe noch wirkliche Bedrohlichkeit. Die überdeutliche Kill-Bill-Hommage mit dem Schw...

Rezension: "The Old Guard" – Unsterblichkeit mit Verantwortung und guten Kampfszenen

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Manchmal stolpert man über einen Film, von dem man denkt, man wüsste schon ziemlich genau, was einen erwartet – und wird dann angenehm überrascht. "The Old Guard" war für mich genau so ein Fall. Eine Comicverfilmung, Action, Unsterblichkeit, Charlize Theron in der Hauptrolle – ja, das klang erstmal nach solider Unterhaltung. Bekommen habe ich aber deutlich mehr: einen Film, der bekannte Motive neu denkt und ihnen erstaunlich viel Tiefe verleiht. Im Mittelpunkt steht Andy, gespielt von Charlize Theron, Anführerin einer kleinen Gruppe von Söldnern, die eines gemeinsam haben: Sie können nicht sterben. Seit Jahrhunderten kämpfen sie im Verborgenen, greifen in Konflikte ein, retten Leben – und tragen dabei die Last der Zeit mit sich. Was mir an "The Old Guard" besonders gefallen hat: Unsterblichkeit wird hier nicht romantisiert. Sie ist kein Geschenk, sondern eine Bürde. Verlust, Einsamkeit und die Frage nach dem Sinn ziehen sich wie ein leiser, melancholischer Faden dur...

Rezension: "Antikörper" – Wenn das Böse leise spricht und man trotzdem zuhört

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Es gibt Filme, die man einmal sieht und dann abhakt. Und es gibt Filme, zu denen man immer wieder zurückkehrt, obwohl – oder gerade weil – sie weh tun. "Antikörper" gehört für mich ganz eindeutig zur zweiten Kategorie. Ich habe diesen Film inzwischen dreimal gesehen – und bin noch immer fasziniert von seiner Geschichte, seinen Bildern und dieser beklemmenden Atmosphäre, die sich langsam, aber unausweichlich unter die Haut schiebt. Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch auf verstörende Weise miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite Michael Martens, der Dorfpolizist, gespielt von Wotan Wilke Möhring. Ein Mann, der versucht, Ordnung, Moral und Kontrolle aufrechtzuerhalten – beruflich wie privat. Auf der anderen Seite der Serienmörder Gabriel Engel, grandios verkörpert von André Hennicke. Kalt, manipulativ, intelligent – und erschreckend ruhig. Was hier entsteht, ist kein klassisches Katz-und-Maus-Spiel, sondern ein ...

Rezension: "Paradise Hills"

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Kennt ihr das, wenn ein Film optisch einfach atemberaubend ist, aber inhaltlich eher meh? Genau dieses Gefühl hatte ich bei „Paradise Hills“. Ich liebe es, wenn Filme mit einer einzigartigen Ästhetik punkten, wenn Kostüme, Kulissen und Farben so sorgfältig inszeniert sind, dass man sich in eine andere Welt versetzt fühlt. Und rein visuell liefert „Paradise Hills“ genau das: eine märchenhafte Dystopie mit einem Hauch von Fantasy, barocker Opulenz und futuristischen Anklängen. Doch leider bleibt es auch dabei. Worum geht’s? Der Film entführt uns auf eine geheimnisvolle Insel, auf der junge Frauen in einem luxuriösen Therapiezentrum untergebracht werden. Die Einrichtung mit dem klangvollen Namen „Paradise Hills“ soll die rebellischen Mädchen zu perfekten Versionen ihrer selbst formen. Das Konzept erinnert an eine Mischung aus elegantem Internat und dystopischer Gehirnwäsche – sehr stilvoll verpackt, versteht sich. Unsere Hauptfigur Uma (Emma Roberts) findet sich dort wieder, weil ihre Fam...

Rezension: Carneval-Der Clown bringt den Tod

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Carneval – Der Clown bringt den Tod: Wenn Jan Fabel den Kölner Karneval aufmischt Wenn man schon dachte, man hätte alle Facetten des Ermittlers Jan Fabel (gespielt von Peter Lohmeyer) in Hamburg erlebt, dann hält die vierte Verfilmung der Craig-Russell-Reihe eine echte Überraschung bereit. „Carneval – Der Clown bringt den Tod“ schickt Fabel nämlich kurzerhand ins närrische Köln – und dieses Mal lauert nicht nur das übliche Großstadtgrauen auf ihn, sondern ein Serienkiller, der zur Karnevalszeit sein Unwesen treibt. Hinzu kommt eine persönliche Komponente: Fabel will seiner Kollegin Marie Klee beistehen, die sich auf einem gefährlichen Rachefeldzug gegen das organisierte Verbrechen befindet. Man spürt schon beim Lesen Kurzinhalts, dass der Mix aus bunt-maskiertem Karneval und tödlicher Gefahr für einen besonderen Nervenkitzel sorgen wird. Neue Kulisse, neue Energie Manchmal macht der Schauplatzwechsel in einer Filmreihe den entscheidenden Unterschied. Wo Hamburg bisher eher grau und düs...

Rezension: Brandmal

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Brandmal – Wenn Jan Fabel erneut die Schatten Hamburgs durchforstet Manchmal gibt es diese Filmreihen, bei denen ich nach dem ersten Teil sofort wissen muss, wie es weitergeht – und genau so erging es mir mit den Jan-Fabel-Verfilmungen nach meinem Erlebnis mit Wolfsfährte. Kaum hatte ich mich vom Sog der Story und den tollen Darstellern erholt, stolperte ich über „Brandmal“ (basierend auf dem dritten Band von Craig Russell). Und was soll ich sagen? Hamburg wird wieder einmal zum Schauplatz dunkler Geheimnisse, unheimlicher Verwicklungen – und intensiver Gänsehaut-Momente. Altbekannt und doch neu – Peter Lohmeyer als Jan Fabel Der Film aus dem Jahr 2015 (Regie: Nicolai Rohde) setzt erneut auf den bewährten Hauptdarsteller Peter Lohmeyer in der Rolle des Jan Fabel. Lohmeyer schafft es wie kein Zweiter, diesen stillen, aber entschlossenen Ermittler zum Leben zu erwecken. Ich liebe diese Mischung aus Melancholie und Zähigkeit, die er an den Tag legt. Man spürt einfach, dass Fabel schon ein...

Rezension: Wolfsfährte

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Es gibt diese Momente, in denen man eigentlich nur gemütlich auf dem Sofa lümmeln, einen typischen Sonntagabendkrimi anschauen und ein bisschen abschalten möchte – und dann erwischt man einen Film, der einen so richtig packt. So ging es mir mit „Wolfsfährte“, der Verfilmung des zweiten Romans des schottischen Autors Craig Russell. Kaum hatte ich die erste Szene gesehen, war ich absolut gefesselt und wollte unbedingt mehr erfahren. Dazu kommt, dass Peter Lohmeyer als Hauptkommissar Jan Fabel eine so starke Performance abliefert, dass ich direkt Lust auf die ganze Reihe bekommen habe. Die Sache mit der Reihe und meine (neue) Leselust Ich wusste zugegebenermaßen nicht viel über Craig Russell, bevor ich den Film gesehen habe. „Wolfsfährte“ war also mein Einstieg in diese Welt – und was soll ich sagen? Ich habe danach sofort alle verfügbaren Verfilmungen auf Amazon Prime gesucht und gleichzeitig mein altes (noch ungelesenes) Exemplar von „Blutadler“ – dem ersten Roman der Jan-Fabel-Reihe – ...

Rezension: Grease

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Sommerliebe, Schulromanzen und der unvergleichliche Rock’n’Roll Habt ihr diesen einen Film, den ihr schon gefühlte hundert Mal gesehen habt und der trotzdem jedes Mal aufs Neue begeistert? Für mich ist das ganz klar „Grease“. Ich kann wirklich nicht zählen, wie oft ich in meinem Leben schon mit Danny und Sandy mitgefiebert und mitgetanzt habe – und trotzdem entdecke ich in jedem Lebensabschnitt neue Facetten daran. Mal finde ich die Freundschaft bei den Pink Ladies spannend, mal die Rivalität mit den Scorpions und manchmal konzentriere ich mich einfach nur auf diesen unwiderstehlichen Retro-Charme, der mir ein Dauerlächeln ins Gesicht zaubert. Ein Sommer, der alles verändert Die Geschichte beginnt im Sommer 1959, als Danny Zuko (John Travolta), seines Zeichens cooler Anführer der T-Birds, am Strand auf die unschuldige Sandy Olsson (Olivia Newton-John) aus Australien trifft. Es funkt sofort zwischen den beiden, und ihre sommerliche Romanze scheint perfekt. Doch als die Ferien enden, sol...

Rezension: M3GAN

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  M3GAN – Wenn Spielzeug plötzlich ein Eigenleben entwickelt Kennt ihr das, wenn man schon beim Anschauen des Film-Trailers ein leicht ungutes Gefühl bekommt und sich denkt: „Oh oh, das könnte jetzt echt zu viel Horror sein?“ Genau so ging es mir bei M3GAN. Ich bin eigentlich nicht der größte Fan von Horrorfilmen, jedenfalls nicht dann, wenn’s viel Blut oder übermäßig gruselige Schockmomente gibt. Trotzdem hatte ich mega Lust, diesen Film zu schauen – immerhin war da diese faszinierende Mischung aus Technik, Künstlicher Intelligenz und einer quietschfidelen Hightech-Puppe, die mich von Anfang an angesprochen hat. Da wir leider nicht zusammen in einem Wohnzimmer sitzen konnten, habe ich den Film mit meinem Freund auf Long-Distance geschaut. Jeder in seiner Wohnung, aber beide mit dem Telefon am Ohr. Das war ein bisschen so, als würden wir virtuell Händchen halten, falls die Schreckensmomente doch zu heftig werden sollten. Aber Überraschung: M3GAN war dann ganz anders, als ich erwart...

Rezension: Catch the Killer

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Bildrechte: Tobis Film 2023 Ich habe es im letzten Jahr nicht geschafft, mir diesen Film im Kino anzuschauen und habe ihn nun im Rahmen einer Prime-Video-Aktion ausgeliehen und angesehen.  Es geht um eine labile Polizistin in Baltimore, die gemeinsam mit dem FBI einen Serienkiller jagt, der sich nicht in die üblichen Kategorien stecken lässt.  Klingt eigentlich nach dem perfekten Film für mich. Eine Frau mit Problemen, die die Welt vor einem Serienkiller retten soll.  Es begann auch wahnsinnig gut. Die ersten 5 Minuten ließen mich mit offenem Mund da sitzen. Die einzelnen Tötungen, die in der Silvesternacht erfolgten waren ein wundervoll orchestriertes Zusammenspiel aus Feuerwerk, Schüssen, Schreien und Blut. Genau mein Ding.  Dann kam, was kommen musste - zu viel Fokus auf der Hauptdarstellerin, ohne ihre Geschichte zu transportieren. Kein Augenmerk auf Charakterentwicklung auf jeglicher Ebene. Bei keiner der Figuren wurde klar, warum sie wann was tun. Das ließ alle...

Movie-Christmas: Meine zauberhaften Weihnachtsschuhe

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Copyright Picture: Hallmark Channel Manchmal braucht man einfach einen Weihnachtsfilm. Nachdem wir jetzt schon richtig in der Weihnachtszeit sind, hat eigentlich auch niemand eine gute Ausrede, keinen Weihnachtsfilm zu sehen.  Ich habe heute "Meine zauberhaften Weihnachtsschuhe" entdeckt. Ein Film, bei dem mir schon vorab klar war, dass ich begeistert sein werde.  Es ist ein Hallmark-Film und Hallmark ist Garant für das Special-Christmas-Feeling.  Mit Candace Cameron Bure und Lukas Macfarlane. Sie sind ein tolles Moviepaar.  Im Film geht es um Noelle, die in einem großen Kaufhaus arbeitet und Weihnachten sehr liebt. Sie hat vor langem ihren großen Traum einer Karriere als Fotografin aufgegeben und auch an die große Liebe glaubt sie nicht mehr. Eines Abends wird sie im Kaufhaus eingeschlossen und trifft auf ihren Schutzengel Charlie (gespielt von der wundervollen Jean Smart), die ihr mit Hilfe von Schuhen die Reise zu vergangenen Weihnachtsabenden ermöglicht. Es sind ...

Rezension: The Northman

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Copyright Pictures; Universal Pictures Wenn im Kino ein Film angekündigt wird, in dem Alexander Skarsgård mitspielt, bin ich schon Monate im Voraus aufgeregt und hippelig. Ja - auch eine Frau mit fast 40 Jahren kann ein Fangirl sein. Allerdings habe ich so auch schon Filme mit ihm gesehen, die mich nicht sonderlich begeistert haben.  "The Northman" ist für einen Skarsgård-Fan gleich doppelt lustig. Sein Serienname in "True Blood" war Eric Nothman - also könnte man den Film fast als "Prequel" zur HBO Serie verstehen (Spaß! Nur ein Spaß!) und der Film stellt eine Wiedervereinigung mit Nicole Kidman dar, die seine Ehefrau in der Serie "Big Little Lies" gespielt hat. Anders als in dieser Serie, bleibt uns SPOILERALERT der Blick auf sein (angeblich) bestes Stück in "The Northman" jedoch aufgrund einer fantastisch choreographierten Kampfszene verwehrt. Lasst uns mal in den Film einsteigen. Wir begeben uns in die Wikingerzeit, wo ein junger Wi...

Rezension: Ted Bundy - No Man of God

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Copyright Picture: Central Film Verleih, 2021 Ich habe mir zwar keine Vorsätze fürs neue Jahr gemacht, aber ich habe meine Woche jeweils ein bisschen mehr strukturiert, damit sie meinen Bedürfnissen besser entspricht.  Wer mich kennt weiß, dass ich Filme liebe. Das Kino war für mich immer etwas Besonderes. In Pandemie Zeiten war es dann immer mehr das Online-Streaming-Portal. Zu oft habe ich hierbei Filme und Serien "nebenbei" konsumiert. Das ist bei meinen mir altvertrauten Lieblingsserien eine tolle Sache, aber wenn man was Neues sieht - wohl kaum. In diesem Jahr habe ich mir deshalb in meine Wochenstruktur einen Filmabend eingetragen. Einen Abend, an dem ich mir bewusst Zeit für einen Film nehme.  Im Weihnachtsangebot von Amazon Prime habe ich den Film "Ted Bundy: No Man of God" entdeckt und musste ihn einfach ausleihen. Immerhin geht es um einen Serientäter, Profiling und hat dann noch Elijah Wood als einen der Hauptdarsteller. Dies war also der erste Filmabend,...

Rezension: Shame

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Copyright: Prokino Filmverleih, 2011 2011 erschien der Film "Shame" von Regisseur Steve McQueen und sorgte für einiges Aufsehen. "Zu gewagt", "zu düster" - ich würde sagen: Zu Profan - Ein Film der gern ein Drama wär und sich in der verlockenden Dunkelheit einer depressiven Welt verliert. Klingt abgehoben? Ja, zugegeben. Aber genau der schale Geschmack bleibt nach dem Film im Kopf.  McQueen wollte Abgründe aufzeigen und ist dabei in selbigen gestürzt - mit Vollgas.  Worum geht es nun in diesem vermeintlichen Meisterwerk? Wir folgen dem Protagonisten Brandon durch das New Yorker Leben. Er ist erfolgreich und holt sich seinen Kick durch schnellen, unverbindlichen Sex. Direkt von einer Sexsucht zu sprechen, finde ich ein wenig übertrieben. Auch wenn dies der Plot sein soll. Sein Leben wird komplizierter, als seine labile Schwester bei ihm Station macht, weil sie nirgendwo sonst hin kann. Noch schwieriger wird es, als sie mit seinem Chef schläft ... Brandon is...

Rezension: Ein riskanter Plan

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Bildrechte: Concorde Video Es ist Wochenende und da ich noch immer nicht ins Kino gehen kann, geh ich halt in die Amazon Videoausleihe und schau mir Filme an, die ich vor Jahren mal auf meine "Watchlist" gesetzt habe, weil ich der Meinung war, dass man hier unbedingt mal einen Filmabend machen muss. Gestern Abend habe ich mich für "Ein riskanter Plan" entschieden.   Inhalt: Der ehemalige Polizist Nick Cassidy flüchtet auf der Beerdigung seines Vaters aus dem Gewahrsam der Gefängniswärter. Auf freiem Fuß, mietet er sich unter falschem Namen in einem Hotel ein und steigt nachdem er Champagner getrunken hat auf den Fenstersims. Dort erweckt er schnell die Aufmerksamkeit der Passanten. Die Polizei und Feuerwehr versuchen Nick vom Sims zurück ins Hotel zu bekommen, bauen aber zur Sicherheit auch ein Sprungkissen auf. Nick hingegen verlangt mit der Polizeipsychologin Lydia Mercer zu sprechen. Während Mercer Nicks wahrer Identität und seinem Verbrechen (der Diebstahl eines...

Rezension: Nomis - Die Nacht des Jägers

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Copyright Cover: Koch Media, 2019 In der letzten Zeit habe ich einfach nicht wirklich Glück mit meiner Filmauswahl oder mein Geschmack hat sich zu sehr entwickelt. Mal wieder auf der Suche nach einem Film, den ich noch nicht gesehen hatte, stolperte ich über "Nomis - Die Nacht des Jägers". Inhalt - Serienkiller Storyline über einen Sadisten, der Frauen foltert und dann tötet (sofern sie sich nicht selbst töten). Besetzung: Henry Cavill (was fürs Auge), Ben Kingsley (kann nur gut werden, oder?), Stanley Tucci (sold - der Finger schwebt schon über "Jetzt ausleihen") und Nathan Fillion ist auch noch dabei? Gekauft - ähm, ich meine: "Geliehen". Zum Glück habe ich den Film nicht gekauft. Der Film verliert sich in einer gekünstelten Selbst-Justiz Story um Ben Kingsley und die schlecht konstruierte Hauptstory um Henry Cavill - dem harten Cop mit der weichen Seele, der sein Leben nach einer Scheidung auf die Reihe kriegen soll. Nach 40min war ich so bedient, dass ...

Rezension: The Postcard Killers

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Copyright Bild: EuroVideo Filmverleih, 2017 Da schau ich einen Film und nach zwanzig Minuten denke ich mir: "Den Plot kennst Du doch...das ist doch...hab ich das nicht mal gelesen?" - eine kurze Recherche später stelle ich fest: Ja - hab ich gelesen. Fand ich damals nur so la la. Die Buchvorlage heißt im Deutschen "Letzter Gruß" und ist ein Gemeinschaftsprojekt von James Patterson und Liza Marklund. Die Verfilmung habe ich mir auf Amazon Prime ausgeliehen, weil ich Jeffrey Dean Morgan mag und im Trailer kurz auch Denis O'Hare zu sehen ist, den ich seit "True Blood" bewundere. Geliehen, gesehen, gelangweilt.  Wie kann man aus einer Geschichte, die man bildlich gut hätte umsetzen können, nur so wenig machen. Jeffrey Dean Morgan spielt gut, kann aber ohne gute Dialoge keinen ganzen Film tragen. Joachim Król ist eine tolle Ergänzung. Cush Jumbo ist erstaunlich uninspiriert, anders als man es von ihr vom Theater kennt und Famke Janssen kann ihr Gesicht kaum...