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Rezension: Shame

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Copyright: Prokino Filmverleih, 2011 2011 erschien der Film "Shame" von Regisseur Steve McQueen und sorgte für einiges Aufsehen. "Zu gewagt", "zu düster" - ich würde sagen: Zu Profan - Ein Film der gern ein Drama wär und sich in der verlockenden Dunkelheit einer depressiven Welt verliert. Klingt abgehoben? Ja, zugegeben. Aber genau der schale Geschmack bleibt nach dem Film im Kopf.  McQueen wollte Abgründe aufzeigen und ist dabei in selbigen gestürzt - mit Vollgas.  Worum geht es nun in diesem vermeintlichen Meisterwerk? Wir folgen dem Protagonisten Brandon durch das New Yorker Leben. Er ist erfolgreich und holt sich seinen Kick durch schnellen, unverbindlichen Sex. Direkt von einer Sexsucht zu sprechen, finde ich ein wenig übertrieben. Auch wenn dies der Plot sein soll. Sein Leben wird komplizierter, als seine labile Schwester bei ihm Station macht, weil sie nirgendwo sonst hin kann. Noch schwieriger wird es, als sie mit seinem Chef schläft ... Brandon is...

Library Lover's Month

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Bildrechte: Jack Reichert on Unsplash Der erste Monat verging wie im Flug. Ein neuer Monat beginnt und dieser steht (unter anderem) unter dem Motto "Bibliotheken". Ich kann mich noch daran erinnern, wie faszinierend ich diese Häuser der Bücher fand. Man hatte eine kleine Karte, damals noch aus Papier, und konnte mit der Bücher ausleihen, die einem dann zwar nicht gehörten, aber mit nach Hause durften. Wenn man zu spät mit der Rückgabe war, musste man eine Säumnisgebühr zahlen, aber ansonsten war dies eine nahezu kostenfreie Möglichkeit, den eigenen Lesehorizont zu erweitern, ohne sich in unüberschaubare finanzielle Ausgaben zu stürzen. In der ehemaligen DDR war dies, soweit ich mich entsinnen kann sogar kostenfrei. Aber selbst heute in der neuen, digitalen, kapitalistischen Welt, sind Bibliotheken noch immer günstige Alternativen und ein Quell unglaublicher Inspiration. Die schiere Macht der Wörter, die einem entgegenlacht. Es ist ein fantastisches Gefühl. In München haben wi...

Rezension: Ein riskanter Plan

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Bildrechte: Concorde Video Es ist Wochenende und da ich noch immer nicht ins Kino gehen kann, geh ich halt in die Amazon Videoausleihe und schau mir Filme an, die ich vor Jahren mal auf meine "Watchlist" gesetzt habe, weil ich der Meinung war, dass man hier unbedingt mal einen Filmabend machen muss. Gestern Abend habe ich mich für "Ein riskanter Plan" entschieden.   Inhalt: Der ehemalige Polizist Nick Cassidy flüchtet auf der Beerdigung seines Vaters aus dem Gewahrsam der Gefängniswärter. Auf freiem Fuß, mietet er sich unter falschem Namen in einem Hotel ein und steigt nachdem er Champagner getrunken hat auf den Fenstersims. Dort erweckt er schnell die Aufmerksamkeit der Passanten. Die Polizei und Feuerwehr versuchen Nick vom Sims zurück ins Hotel zu bekommen, bauen aber zur Sicherheit auch ein Sprungkissen auf. Nick hingegen verlangt mit der Polizeipsychologin Lydia Mercer zu sprechen. Während Mercer Nicks wahrer Identität und seinem Verbrechen (der Diebstahl eines...

Croissant Day

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Bildrechte: Sofiya Levchenko on Unsplash Auch in der Pandemie kann und sollte man sich immer mal wieder was gönnen. Dafür sind diese ganzen tollen, inoffiziellen Feiertag gemacht. Heute ist einer dieser Tage, die ich sehr gern feiere, auch wenn mich die Waage am nächsten Tag wahrscheinlich bestrafen wird. Aber auch hier gilt: Maß halten und nicht über die Strenge schlagen. Also hole ich mir ein wunderschönes Schoko-Croissant am "Croissant Day" beim Bäcker meiner Wahl und mach mir einen richtig schaumigen Cappuccino und mit dem starte ich in diesen Samstag. Mit einem guten Buch und dem Gefühl, etwas für mich zu tun. Das ist das große Geheimnis in diesem Jahr: Arbeite daran, etwas für Dich zu tun! Feiere Dich und jeden Moment! Es gibt ja Menschen, die Croissants tatsächlich selbst machen. Ich krieg das im wahrsten Sinne des Wortes einfach nicht gebacken. Rezepte gibt es im Internet ja genug und viele schwören darauf, das Croissant "einfach" mit gekauftem Blätterteig z...

Puzzle Day

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Bildrechte: Ross Sneddon on Unsplash Habt Ihr in de Pandemie eigentlich auch mit neuen Hobbies angefangen? Ich kann mich erinnern, dass von März bis Mitte des vergangenen Jahres alle sozialen Plattformen voll waren, mit Menschen, die vor halbfertigen Puzzeln sitzen und schwören, dass dies die tolle Neuentdeckung ist. Ich weiß noch, dass ich früher, als Kind, unglaublich gern gepuzzelt habe. Ich kann mich auch noch an Ferienwohnungen erinnern, in denen es diese gruseligen Puzzelbilder an den Wänden gab.  Heute kann ich, trotz Pandemie, diesem Puzzel-Wahn nichts mehr abgewinnen. Man puzzelt unzählige Teile zusammen, um sie dann nach Fertigstellung wieder auseinander zu nehmen. Sind wir ehrlich - die Zeit für Puzzelbilder ist vorbei.  Wenn ich heute puzzle dann sind es Gedankenpuzzel in meinem Kopf - aber das wird an diesem Tag heute nicht gefeiert. Deshalb viel Spaß beim Puzzeln an alle, die an diesem Hobby Gefallen gefunden haben. 

Rezension: Nomis - Die Nacht des Jägers

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Copyright Cover: Koch Media, 2019 In der letzten Zeit habe ich einfach nicht wirklich Glück mit meiner Filmauswahl oder mein Geschmack hat sich zu sehr entwickelt. Mal wieder auf der Suche nach einem Film, den ich noch nicht gesehen hatte, stolperte ich über "Nomis - Die Nacht des Jägers". Inhalt - Serienkiller Storyline über einen Sadisten, der Frauen foltert und dann tötet (sofern sie sich nicht selbst töten). Besetzung: Henry Cavill (was fürs Auge), Ben Kingsley (kann nur gut werden, oder?), Stanley Tucci (sold - der Finger schwebt schon über "Jetzt ausleihen") und Nathan Fillion ist auch noch dabei? Gekauft - ähm, ich meine: "Geliehen". Zum Glück habe ich den Film nicht gekauft. Der Film verliert sich in einer gekünstelten Selbst-Justiz Story um Ben Kingsley und die schlecht konstruierte Hauptstory um Henry Cavill - dem harten Cop mit der weichen Seele, der sein Leben nach einer Scheidung auf die Reihe kriegen soll. Nach 40min war ich so bedient, dass ...

Chocolate Cake Day

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Bildrechte: Franzi Meyer on Unsplash Schokolade macht ja angeblich glücklich. Das können wir alle ja heute mal ausprobieren, denn heute ist der Tag des Schokoladenkuchens. Für mich ist Schokoladenkuchen oft mit Schokocreme verbunden. Das ist mir dann immer zu heftig. Aber Brownies sind immer klasse. Handlich und ein kleines Stück reicht schon aus. Lässt sich ja auch super in Kleinstportionen zu schneiden. Damit ist das auch für mich geeignet. Brownies kann man auch sehr schnell selbst machen. Hier mal ein erprobtes Rezept... Zutaten: 150g Butter, 300g Zucker, 80g ungesüßtes Kakaopulver, 1/4 TL Salz, 1/2 TL Vanilleextrakt, 2 große Eier, 80g Mehl Zubereitung: Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit Backpapier auslegen, so dass das Papier über den Rand steht. Butter, Zucker, Kakao und Salz in eine hitzebeständige Schüssel geben und über einem Wasserbad schmelzen und dabei verrühren. Vom Wasserbad nehmen und kurz abkühlen lassen. Das Vanilleextrakt zur Kakaomasse geben...